Zink ist ein Spurenelement, das für das körperliche Wohlbefinden und die Gesundheit notwendig ist. Dieses Mineral unterstützt auch das Immunsystem des Körpers, indem es Infektionen bekämpft und bei der Wundheilung hilft.

Die zusätzliche Einnahme von Zink trägt dazu bei, die Vermehrung des Virus zu verhindern, das die Erkältung verursacht, das Rhinovirus, und kann die Dauer einer Erkältung verkürzen. Die Einnahme von zu viel Zink kann zu schädlichen Nebenwirkungen führen.

Viele Lebensmittel wie Vollkorngetreide, Nüsse, Bohnen, Meeresfrüchte, Milchprodukte, angereichertes Getreide und mageres Fleisch, enthalten Zink. Erwachsende Frauen benötigen mindestens 8 Milligramm dieses lebenswichtigen Minerals pro Tag, während Männer täglich 11 Milligramm benötigen. Wenn nicht genügend Zink zugeführt wird, kann dies zu Symptomen wie Haarausfall, Durchfall, Appetitlosigkeit und sogar zur Beeinträchtigung des Immunsystems führen. Zink spielt daher eine zentrale Rolle in unserem Körper.

Austern erhalten den höchsten Zinkanteil in Lebensmitteln.

Wofür braucht man Zink?

Schutz des Immunsystems

Zink spielt eine Rolle im Immunsystem und hilft, die natürlichen Körperzellen, T-Lymphozyten, Interleukin-2- und CD4-Zellen zu regulieren, die dafür verantwortlich sind, Ihren Körper vor Infektionen zu schützen. Zink ist auch in der Lage schädliche Viren abzutöten. Die tägliche Einnahme von Zink über einen Zeitraum von mindestens 5 Monaten kann die Wahrscheinlichkeit einer Erkältung verringern, und die sofortige Aufnahme einer Zink-Supplementierung bei Erkältung kann dazu beitragen, die Dauer der Erkältung zu verkürzen bzw. die Symptome einzudämmen.

 DNA-Bildung und -Reparatur, Zellteilung

Sie benötigen Zink für die Bildung der DNA, die Bestandteil der meisten Zellen ist, so dass Zink für die Zellteilung, die Zellbildung und das Wachstum der Zellen enorm wichtig ist. Zink wirkt auch als Antioxidantien, um Schäden an Zellen zu verhindern. Weiters hilft es auch bei der Reparatur beschädigter DNA-Zellen, wodurch Ihr Krebsrisiko möglicherweise gesenkt wird, laut einer Studie.

 Stärkung des Geruchs- und Geschmackssinns

Wenn Sie nicht ausreichend Zink zu sich nehmen, können Sie nicht richtig riechen oder schmecken. Große Mengen an Zink ist jedoch nicht unbedingt besser und einige Formen von Zink sind nicht zu empfehlen. Zink-Nasensprays und Nasengele können dazu führen, dass Sie Ihren Geruchssinn vorübergehend oder sogar dauerhaft verlieren. Wir raten von der Verwendung solcher Produkte dringend ab.

 Schnellere Wundheilung und Proteinbildung

Sie benötigen Zink zur Bildung von Proteinen und damit zur Bildung von Blutzellen, zur Gewebeerhaltung und zur raschen Wundheilung. Wenn Sie einen Zinkmangel haben, kann es länger dauern, bis Ihre Wunden heilen. Das Auftragen einer Zinkcreme auf Wunden kann dazu beitragen, geschädigte Zellen loszuwerden, neue Haut zu bilden und Infektionen zu verhindern.

Zink ist mit einer der hauptverantwortlichen Inhaltsstoffe von Testogen, den bekannten Testostern Booster.

Welche Probleme können bei Zinkmangel auftreten?

 Zinkmangel im Kindesalter kann das Wachstum beeinträchtigen. Bei Erwachsenen kann Zinkmangel zu Hypogonadismus bei Männern sowie zu geistiger Bewusstseinsstörung, Trägheit, Depressionen und Hautanomalien führen. Niedrige Zinkspiegel aufgrund von Diabetes können die Insulinresistenz weiter verschlimmern. Es wird geschätzt, dass etwa 10% der Personen in den USA von unzureichender Zinkaufnahme betroffen sind, aber die globalen Insuffizienzraten liegen bei über 50%.

Die richtige Zink Dosierung

Die empfohlene Tagesdosis für Zink bei Männern über 14 Jahren beträgt 11 Milligramm pro Tag. Frauen, die nicht schwanger sind oder stillen, benötigen 8 Milligramm pro Tag. Schwangere und stillende Frauen benötigen 11 bis 12 Milligramm pro Tag, also in etwa so viel wie Männer. Basierend auf Studien ist die zusätzliche Zinkaufnahme unter 40 Milligramm täglich halten, es sei denn, ein Arzt empfiehlt, mehr zu nehmen.

Symptome einer Zink Überdosierung

Beginnend mit Bauchschmerzen und -probleme können auftreten, wenn eine Person zu viel Zink zu sich nimmt. Zu den weiteren Symptomen können Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen gehören. Bei manchen Menschen kann es sogar zu Reizungen im Mund- und Rachenraum kommen. Auch grippeähnliche Symptome wie Fieber, Schüttelfrost und Husten sind nicht ausgeschlossen. Hat das Zink bereits die Leber geschädigt, kann Gelbsucht oder eine Gelbfärbung der Augen und der Haut auftreten.

Zinkvergiftung

Neben Nahrungsergänzungsmitteln, Erkältungsmedikamenten und Lebensmitteln können auch Gegenstände wie Farben, Salben und Sprays Zink enthalten. Der Verzehr dieser Gegenstände kann eine Zinkvergiftung verursachen. Auch die Einnahme übermäßiger Mengen von Zinkpräparaten kann zu Vergiftungssymptomen führen.

Symptome einer Zinküberdosierung sind in der Regel frühe Warnzeichen einer Zinkvergiftung. Weitere Symptome, die bei einer Zinkvergiftung auftreten können, sind:

  • niedriger Blutdruck,
  • keine Urinproduktion,
  • Kurzatmigkeit,
  • Krämpfe und Schock.

Praxistipp: So erkennst du eine Zink Überdosierung

Zink ist wichtig für Ihren Geschmackssinn. Tatsächlich kann Zinkmangel zu einem Zustand führen, der Hypogäusie genannt wird, eine Funktionsstörung Ihres Geschmacksempfindens.

Interessanterweise kann Zink, welches die empfohlenen Grenzwerte überschreitet, auch Geschmacksveränderungen verursachen, einschließlich eines schlechten oder metallischen Geschmacks im Mund.

Wenn Sie Zinklutschtabletten oder flüssige Nahrungsergänzungsmittel verwenden, sollten Sie sich bewusst sein, dass diese Symptome auch dann auftreten können, wenn das Präparat vorschriftsmäßig in der richtigen Dosis eingenommen wird.

Abhilfe bei Zinküberdosierung

Wenn eine Person eines der oben genannten Symptome zeigt, ist es unerlässlich, sofort medizinische Behandlung zu suchen. Ob eine Zinküberdosierung tatsächlich vorliegt, wird mit Hilfe eines Bluttests diagnostiziert. Der Arzt berücksichtigt auch die Art der eingenommenen Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, den Zeitpunkt der Einnahme, die eingenommene Menge und die Dauer, für die die Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wurden. Auf der Grundlage all dieser Informationen entscheidet der Arzt über den Verlauf der Behandlung.

 Behandlung

Wenn eine Person Symptome einer Zinküberdosierung zeigt empfiehlt es sich, der Person ausreichend Wasser oder Milch zu geben. Wenn bereits die Haut Anzeichen einer Überdosierung zeigt, waschen Sie die Haut mit kaltem Wasser. Rufen Sie währenddessen den Arz! Dieser Zustand wird in der Regel durch Behandlung der Symptome und Regulierung der Zinkzufuhr über die Nahrung behoben. Zusätzlich kann der Arzt zu Ruhe und viel Flüssigkeit raten, um überschüssiges Zink auszuspülen. Die Person wird sich allmählich besser fühlen, wenn die Symptome zurückgehen und der Zinkkonsum überwacht wird.

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